Genre
Dokumentarfilm, Kurzfilm
Erscheinungsdatum
-
FSK
keine Angabe
Dauer
93 min
Produktionsland
DDR, 1988
FRAUENTAG – ARBEITS- UND LEBENSWELTEN VON FRAUEN IM DEFA-DOKUMENTARFILM - KURZFILMPROGRAMM
Solveig bläst Trompete Jürgen Clasen DDR 1988 35mm | 15 min Sylvia Ernst Cantzler DDR 1984 35mm | 24 min Die Vorzeigefrau Róza Berger-Fiedler DDR 1986 35mm | 25 min Essay über ein Fischweib oder Min Herzing Uwe Belz DDR 1975 35mm | 15 min Im Märzen die Bäuerin… Gitta Nickel DDR 1972 DCP | 13 min Über Jahrzehnte war die Beobachtung arbeitender Menschen für das DEFA-Dokumentarschaffen charakteristisch. Ab den späten 1960-er Jahren rückten Dokumentarfilme vermehrt arbeitstätige Frauen in den Fokus (Arbeiterinnen und Wissenschaftlerinnen, Bäuerinnen und Leitungskader) und beleuchteten Doppelbelastungen, denen weibliche Werktätige durch Berufsausübung einerseits sowie Kindererziehung und Haushalt andererseits ausgesetzt waren. Jürgen Clasens SOLVEIG BLÄST TROMPETE widmet sich Solveig Leo, Leiterin einer Agrarindustrievereinigung im Mecklenburgischen. Als Frau in einem oft nur von Männern ausgeübten Beruf erfolgreich, findet Solveig neben Arbeit und Familie noch Zeit für ein ausgefallenes Hobby: Sie spielt Trompete in einem Blasorchester. Mit SYLVIA porträtiert Ernst Cantzler sensibel eine resolute junge Frau, die in einem Werk für Fernsehelektronik in Berlin-Pankow arbeitet. Sylvia, eine mutige Autorität für ihre Kolleginnen, äußert sich offen über Übergewicht und Gehbehinderung sowie ihre Vorstellungen von einem idealen Partner. Róza Berger-Fiedler begleitet DIE VORZEIGEFRAU Helga Hörz, Professorin für Ethik an der Humboldt-Universität und Sprecherin der UNO-Frauenkommission, auf Reisen nach New York und Moskau; die Philosophin berichtet von ihrem Werdegang inklusive der Schwierigkeiten, sich als Frau im männerdominierten wissenschaftlichen Umfeld zu behaupten. ESSAY ÜBER EIN FISCHWEIB ODER MIN HERZING von Uwe Belz erzählt vom letzten Arbeitstag der Warnemünder Fischverkäuferin Hedwig. Die schlagfertige 72-Jährige lässt Leben und Arbeit Revue passieren und scheut nicht vor gesellschaftskritischen Bemerkungen zurück. Im brandenburgischen Worin möchten Bäuerinnen auch am 8. März lieber ihr Vieh versorgen als Frauentag feiern: Gitta Nickels IM MÄRZEN DIE BÄUERIN…, eine Reflektion über den Stellenwert von Arbeit, hinterfragt auf humorvolle Weise Geschlechterdifferenzen und Denkstereotype. (Mirko Wiermann, DEFA-Stiftung)
"FRAUENTAG – ARBEITS- UND LEBENSWELTEN VON FRAUEN IM DEFA-DOKUMENTARFILM - KURZFILMPROGRAMM (DDR, 1988)" ist ein hervorragender Film aus dem Genre Dokumentarfilm, Kurzfilm, der die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich zieht. An der Produktion des Films beteiligten sich Jürgen Clasen (Regie), Ernst Cantzler (Regie), Róza Berger-Fiedler Berger-Fiedler (Regie), Uwe Belz (Regie), Gitta Nickel (Regie). Die Premiere des Films ist für das Jahr - geplant. Dieser Film bietet 93 Minuten großartige Unterhaltung. Wenn Sie Filme mit ähnlichen Themen interessieren, lohnt es sich sicherlich auch, andere ähnliche Produktionen zu sehen, wie zum Beispiel "FRAUENTAG SPEZIAL - FILM, THEATER, PARTY", "FRAUENTAGSKABARETT MIT ANKA ZINK", "LIVE: KABARETT ZUM INTERNATIONALER FRAUENTAG 2018", "Frauentag Special: Film, DJ und Buffet", "FRAUENTAG", "GRONAU, 07.APRIL 1945", "EINFACH MACHEN! SHE-PUNKS VON 1977 BIS HEUTE", "STERNBRÜCKE FOREVER 2!!".